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Die Mitglieder von Japans wohl
beliebtester (ja, ja... ich kann es mal wieder nicht lassen...) Jrockgruppe Dir
en Grey saßen gelangweilt im Tonstudio.
Shinya bohrte sich mit seinen
Schlagzeugsticks in der Nase herum, während Die lustlos an einer Saite seiner
E-Gitarre zupfte. Kyo jagte jetzt schon zum x-ten Mal Kaoru und Toshiya durch
die Gegend, weil sie ihn um etwas Abwechslung zu haben kawaii Kyo-chan genannt
hatten, doch das wurde ihnen mit der Zeit auch langweilig. Kaoru und Toshiya
setzten sich wieder, um freiwillig Selbstmord zu begehen, in dem sie die dritte
Zigarettenschachtel öffneten. Was Kyo dann tun wollte um sich die Zeit zu
vertreiben, wollen wir jetzt nicht weiter.... vertiefen (*grins*). Er versuchte
den etwas naiven Shinya dazu zu überreden, ihm als Zahnstocher zu dienen
(Anmerkung von mir: Shinya ist halt leider so dünn wie ein Zahnstocher, da kann
man nix machen *giggle*.). Plötzlich erfüllt den Raum ein gewaltiges Donnern.
Die sah schläfrig rüber zu Kyo. „Was hast du denn jetzt schon wieder
gemacht? Wir haben dir doch verboten an den Geräten rumzudrehen.“ Kyo wollte
gerade etwas entgegnen, als sie alle schwarz-rot-goldene Blitze im Zimmer sahen.
Dort wo die Blitze auf etwas im Raum trafen, entstanden riesige, verkohlte
schwarze Löcher, doch wie ein Wunder geschah ihnen nichts. Als ob sie von einem
Schutzschild umgeben waren schlugen die Blitze immer direkt neben ihnen ein ohne
sie jedoch zu verletzen. Die Tongeräte mussten allerdings daran glauben (so
Clint Eastwood mäßig...). Im selben Moment sahen sie drei winzige Wesen, die
um sich herum einen grellen gelben Schein hatten. Erschrocken starrten sie auf
die Kugel, in der sich die Wesen aufhielten. „Hey seht ihr das was ich
sehe?“, fragte Kyo erstaunt, „Oh Kami-sama! Wir werden doch nicht so enden
wie Gackt-sama,oder?!“ Ängstlich klammerte sich Kyo an das nächststehende
Bein, dass griffbereit war. Es war das von Die, dem das gar nicht gefiel und ihm
eine Kopfnuss verpasste. „Aua, warum machst du das immer?“
„Ich weiß genau, was du vor
hast....du bis ein richtig versauter hentai!“
„Bin ich gar nicht! Ich hatte
nur... Angst.“ Kyo drehte sich schmollend in die Ecke.
Aus heiterem Himmel fingen die
Wesen an zu sprechen. Eine davon schien etwas, na ja, um genau zu sein ziemlich aufgebracht zu sein. „Kuso, Kuso, Kuso!!!!Wir hätten
beim letzten Schild links abbiegen sollen, dann wären wir jetzt bei Glay
angekommen, wo sicher mein Hisa-koi auf mich gewartet hätte!“
„Ach was, du kennst ihn ja
noch nicht mal. Außerdem ist es hier doch auch nicht schlecht... hier gibt’s
Die und Toshiya.“ Zwei der drei Wesen sahen auf eine komische Art und Weise über
die Schulter, dass Die und Toshiya sich mit hochrotem Kopf abwenden mussten.
„Hey, was seid ihr denn für
komische Viehcher?“, wollte Kaoru wissen.
„Wir sind die sogenannten
Japanrockerfeen, die...“
„Kami-sama!!! Das kann doch
nicht wahr sein?!!“ Kyo hatte die Fee unterbrochen, so dass diese ziemlich...
sagen wir.. .wütend wurde.
„Kann ich denn hier nicht mal
meinen Standarttext aufsagen, ohne das mich jemand unterbricht? Deshalb wollte
ich nicht zu Dir en Grey, weil da Kyo ist und den mag ich nicht...“, beleidigt
flog eine der Feen in die Ecke.
„Also, ich ähm.... schätze, wir
sollten uns erst mal vorstellen. Die Fee, die in der Ecke schmollt heißt
Hikari-chan. Die Fee, die sich gerade „unauffällig“ Toshiya nähert heißt
Yoru-chan und ich bin Mokona-chan. (puuh, viel Gelaber...) Wir sind Jrockfeen
und wurden der Gruppe Dir en Grey zugewiesen... obwohl wir da etwas nachgeholfen
haben... aber, das ist ja jetzt egal! Wir wurden zu euch geschickt, um euch
zu... wie sagt man das hier... beaufsichtigen, da ihr ja in letzter Zeit
ziemlich sorglos mit euch gelebt habt. Man sehe sich bloß den riesengroßen
leeren Zigarettenschachtelhaufen an. Wenn ihr euch in nächster Zeit etwas
benehmt, dürft ihr euch sogar etwas von uns Wünschen. So, das wär’s, glaub
ich..“ Grübelnd steckte Mokona-chan das „Handbuch für Jrockfeen“ wieder
in die Tasche zurück, dass sie während ihrer Rede herausgekramt hatte. „Die
sind ja noch schlimmer wie meine Mutter... Mama....“, schluchzte Kyo und
steckte sich den Daumen in den Mund, (Anm.: Er hat ja auch irgendwie einen
Mutter-komplex. In fast jedem Lied kommt es vor!) „Kaoru....?“
„Was ist denn?!“
„Trägst du mich....? Du kannst
mich auch gleich zum Bett bringen, dann kannst du bei mir bleiben, wenn du
willst...“ Lasziv-verstört (hihi) sah Kyo zu Kaoru. Dieser reagierte aber
nicht wie gewollt. Er gab Die ein Zeichen und gingen langsam auf Kyo zu.
„Was habt ihr vor?!“
Die schnappte sich Kyo von hinten,
während Kaoru sich vor Kyo postierte. Langsam kam er auf Kyo zu... als er nur
noch wenige Zentimeter von seinem Ohr entfernt war....brüllte er ihm so in die
Ohren, dass sie klingelten. „Bist du heute eigentlich total bescheuert?! Wir
fanden es bis jetzt ganz lustig, aber du übertreibst es jetzt erheblich. Könntest
du deine... Anwandlungen vielleicht auf... später verschieben?“ Die letzten
Worte hatte er allerdings in Kyo’s Ohren geflüstert. Dieser wurde rot vor
Verlegenheit. Kaoru gab ihm einen sanften Kuss auf sein Ohr und wandte sich um.
Die ließ Kyo endlich aus seiner Umklammerung frei und ging wieder zu seiner
E-Gitarre.
Yoru-chan war jetzt endlich bei
Toshiya angekommen (fast in Zeitlupe) und hatte sich an dessen Brust geschmiegt.
Mit feuerrotem Kopf zerrte Mokona-chan Yoru-chan von Toshiya weg und flüsterte
angeregt in einer Sprache mit ihr (für alle die’s wissen wollen, es war
Deutsch ^v^),die sie nicht verstehen konnten und deutete immer wieder
abwechselnd zu Die und Toshiya.
„Ähem... ich hab da mal eine
kleine Frage...“ Die sah die beiden Feen an.
„Was willst du denn wissen
Die-san?“
„Von wo kommt ihr denn
her?“
„Aus Deutschland, habt ihr
das nicht an den Blitzen sehen können?“
Verlegen kratzten sich die
anderen am Kopf. Darauf hätten sie ja gleich kommen können.
„Ähm... wir wollen ja nicht unhöflich sein, aber wir wären nach dieser
Reise recht... hungrig. Hättet ihr vielleicht etwas zu essen für uns?“,
fragte die Fee, die sich Mokona-chan nannte. Die Mitglieder der Jrockgruppe Dir
en Grey erwachten aus ihren Gedanken. Bei der Erwähnung etwas essbarem kam
sogar Hikari-chan aus ihrer Ecke herausgeschwirrt, bemühte sich aber immer
noch, einen gekränkten Gesichtsausdruck zu machen.
„Natürlich, wir müssten
noch etwas da haben.“, meinte Kaoru verständnisvoll, doch als sie sich
umsahen und die Zerrstörung, die nicht zu übersehen war, wahrgenommen hatten räusperte
er sich. (Wenn wir in einem Anime wären, dann würden sie jetzt alle einen
Tropfen auf ihrem Kopf bekommen
*grins*) „Ich korrigiere mich, wir hatten
etwas zu essen. Aber wir könnten wenn ihr wollt in eine Sushibar gehen, die
müsste ja um die Uhrzeit noch offen haben.“ Mit leuchtenden Augen schwirrten
die Feen um die Mitglieder. „Hach, eine Sushibar, eine echte Sushibar!“,
seufzte Yoru-chan.
Nachdem sich Dir en Grey gut
getarnt hatte, man konnte nie sicher genug vor hysterisch kreischenden Fans
(*grins*) sein, verließen sie das Tonstudio und liefen die Straße hinunter.
„Können euch eigentlich
andere auch sehen?“, fragte Kyo hoffnungsvoll, weil er schon wieder an das
Schicksal von Gackt-sama denken musste. „Nein, ihr seid die einzigen!“
,bemerkte Hikari-chan. Kyo fiel mit einem Seufzer in Ohnmacht, doch Shinya
rettete ihn vor dem Aufprall auf den harten Betonweg. Im gleichen Moment
blinzelte Kyo mit den Augen und säuselte: "Oh mein Shin-chan, ich hab es
immer gewusst... wir zwei gehören einfach zusammen. Willst du heut Abend nicht
zu mir kommen und lebende Skorpione (ich glaub, hier muss ich nix dazu sagen...
T-T) mit mir essen?“ Shinya ließ Kyo blitzartig los und tja, Kyo landete doch
sehr unsanft auf dem Gehweg. Kaoru sah sehr unzufrieden aus... man hätte meinen
können, er wäre eifersüchtig auf Shinya gewesen...(ich und meine
Anspielungen...>v< *giggle*) Hikari-chan hatte einen Lachanfall bekommen,
von dem sie sich nur schwer erholen konnte. Die Szene sah halt amüsant aus,
Shinya, dem man jetzt sein schlechtes Gewissen ansehen konnte und der am Boden
liegende Kyo produzierte mitleidserregende
Würgegeräusche. „Der ist wohl heute ziemlich auf den Kopf gefallen, was
meint ihr?“, bemerkte Kaoru murrend und sah Toshiya fragend an. Dieser rannte
jetzt schon die ganze Zeit mit einem feuerrotem Gesicht durch die Gegend und
sagte nichts mehr. Der Grund war Yoru-chan (wer sonst?), die sich an ihn
klammerte und unverständliches Zeugs brabbelte. „Dich kann man nicht alleine
lassen!“ Mokona-chan schwirrte mit gesenktem Kopf auf Yoru-chan zu, zerrte sie
mühevoll von Toshiyas Arm weg und verpasste ihr
eine leichte Kopfnuss (Irgendwie schlägern die sich alle...).
Hikari-chan hatte sich von ihrem Lachanfall erholt, die Sushibar erspäht und
preschte sofort darauf zu. Die und Mokona-chan sahen sich an. Danach rannten sie
mit Kaoru, Shinya und mit Hikari-chan um die Wette, da jeder der Erste sein
wollte, der bei der Sushibar ankam. Toshiya sah sich pfeifend in der Gegend um,
danach griff er unerwartet die Hand der erstaunten Yoru-chan und zerrte sie
hinter sich her zur Sushibar (Yoru-chan wurde eher durchgeschüttelt wie ein
Bananenshake. Genau! Yoru-chan: geschüttelt, nicht gerührt!! *lachanfallhab*)
Als endlich alle angekommen waren drängelten sie sich gleichzeitig durch die
schmale Tür. Mit einem lauten Schlag lagen sie im Flur des Restaurants. Als sie
sich alle mit unterschiedlichen Verletzungen an den Tresen setzten flüsterte Mokona-chan
in Die’s Ohr: „Ich will ja nichts sagen, aber ich glaube, wir haben Kyo
vergessen.“ Die zögerte erst und musste plötzlich grinsen. „Ach, der weiß
doch wo wir sind. Wenn er will, kann er ja nachkommen, wenn er sich erholt
hat.“ Danach schlugen sich alle die Bäuche voll. Als Shinya dann lustlos in
seiner Gemüsebeilage herumstocherte, mischte sich Hikari-chan mit vollem Mund
ein. „Isch will ja nischt sagen, aber Gemüse isch gesund. Isch mag’s auch
nisch besonders aber das wär doch mal ein Anfang um...“ Shinya unterbrach sie
mit einem langgedehnten Seufzer von ihrem Redefluss. „Is ja gut, ich hab’s
verstanden. Ich ess ja was...“
„Ich darf hier echt nicht zu
ende reden. Da will man nur seine Pflicht erfüllen und dann? Dann wissen es die
anderen sowieso besser...“Gerade wollte sie wieder mal in die Ecke schwirren,
doch Mokona-chan hielt sie zurück. „Ich denke, Shinya-san hat es nicht so
gemeint, oder etwa nicht?“ Verzweifelt sah sie hinüber zu Shinya.
„Aber ich.. .ach sooo. Natürlich..
ähem...“, er räusperte sich verlegen, „...ich wollte dich nicht schon
wieder unterbrechen. Gomen nasai.“ Freudestrahlend wandte Hikari-chan sich
wieder mit ihrem Vortrag über Gemüse an Shinya.
Als sie sich dann auf den Rückweg
machten, kamen sie wieder an Kyo vorbei, der inzwischen zusammengekauert an der
Hauswand eingeschlafen war. „Was machen wir jetzt mit ihm?“, fragte Kaoru,
„wir können ihn doch nicht hier liegen lassen. Wer will ihn freiwillig
tragen?“ Plötzlich herrschte Totenstille und irgendwo in der Ferne konnte man
eine Grille zirpen hören. „Dann werde ich es wohl oder übel übernehmen...“,meinte
Kaoru mit hochrotem Kopf und nahm Kyo auf die Schulter. „Du musst das nicht
machen. Wir können das auch für dich übernehmen...“,meinte Yoru-chan.
„Geht schon in Ordnung. Ihr... seid von der Reise noch zu schwach. Da werde
ich mich halt opfern wenn es sein muss.“ Toshiya stieß die kleine Fee leicht
in die Rippen.
„Ach
wenn das so ist, will ich da... kannst du es ruhig machen. Wir sind wirklich müde,
ich merke es erst jetzt.“ Yoru-chan fing an übertrieben auffällig zu Gähnen,
„nicht wahr, Mädels?“ Abwechselnd zwischen übertrieben auffällig gähnen
und grinsen sahen sie Kaoru hinterher, der Kyo sanft, aber mit schnellen
Schritten nach Hause brachte. Nach diesem langen Abend machte sich der übrige
Rest auf zu ihrer WG (stimmt zwar nicht, aber is ja wurscht.) und bald darauf
war auch das letzte Licht erloschen. (toller Schluss, nicht war?) Man hörte nur
noch gelegentlich, wie Mokona-chan Yoru-chan Kopfnüsse verpasste, doch sonst
verlief die Nacht ganz ruhig. Bis auf den Morgen....*wuhahaha*
The
End of Part I
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